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WHO MADE MY CLOTHES?

Die Fashion Revolution

Bereits zum dritten Mal jährt sich am 24. April 2016 das tragische Fabrikunglück, welches sich 2013 in Dhaka, Bangladesch, erreignete. Dabei waren bei dem Einsturz eines Fabrikgebäudes 1.138 Menschen ums Leben gekommen. Über 2.500 wurden verletzt.

Ermittlungen zufolge stürzte der Rana-Plaza-Komplex unter dem Gewicht illegal errichteter Stockwerke und schweren Maschinen ein. Zahlreiche westliche Firmen hatten dort Kleidung nähen lassen.

Und genau das war der Moment, als die Fashion Revolution begann. Seither bringt der Fashion-Revolution-Tag am 24. April eines jeden Jahres weltweit Menschen zusammen, um gemeinsam ein Umdenken sowohl in den Köpfen der Produzenten als auch in den der Konsumenten zu evozieren. Durch die Kraft der Mode soll über das Bewusstsein hinaus an den nach wie vor miserablen Verhältnissen gerüttelt und die Arbeitsverhältnisse für die Menschen verbessert werden, die jeden Tag in bis zu 12-Stunden-Schichten unsere Kleidung nähen.

“We believe in an industry that values people, the environment, creativity and profit in equal measure.”

Menschen aus über 80 Ländern beteiligen sich in Form von Events, Flashmobs, Workshops und einer Selfiekampagne (#imadeyourclothes) an dieser Fashion Revolution. Und auch du kannst Teil davon sein. Wie? Indem du Farbe bekennst und dein Kleiderlabel zeigt. Dafür zieh ein Kleidungsstück deiner Wahl auf Links und poste ein Selfie auf jeglichen sozialen Kanälen mit den Hashtags #whomademyclothes oder #iknowwhomademyclothes.

Der erste Schritt in die richtige Richtung heißt also Transparenz. Und genau die fängt mit der simplen wie essenziellen Frage an: Who made my clothes?

Mehr zur Fashion Revolution lest ihr hier.

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