Strumpfhosen aus Fischernetzen

Die Strumpfmarke Kunert stellt auf der Salonshow des Green Showroom seine neue Kollektion für die nachhaltige Linie Kunert Blue vor.

Auf der Salonshow des Green Showroom in Berlin stellte Kunert seine neue Kollektion für die nachhaltige Linie Kunert Blue vor. Kunert – eine traditionsreiche Strumpfmarke aus Bayern – hat sich nach seiner Insolvenz wieder erholt und modernisiert sich nun, indem die Marke auf immer mehr Nachhaltigkeit in ihrem Angebot setzt.

Die Strumpfhosen der Linie Kunert Blue werden aus alten Fischernetzen hergestellt, die im Meer herumtreiben und so eine Gefahr für Tiere und Natur darstellen. So leistet Kunert einen wichtigen Beitrag zum Upcycling von Plastik, das sich sonst als Müll in den Meeren ansammelt.

Die neue Kollektion besteht vor allem aus knalligen Farben, die vorher noch nicht im Sortiment waren. Bisher gibt es die Linie nur in verschiedenen Hauttönen und in schwarz. Auch eine Netzstrumpfhose wird ins Sortiment aufgenommen. Auf der Show trugen die Models zu den bunten Strumpfhosen farblich passende Mäntel der Kölner Marke Lanius.

Obwohl das Öko-Garn etwas teurer als normales Garn ist und aufwendiger hergestellt wird, kosten die Strumpfhosen nicht mehr, als die gängigen Modelle der Marke – nämlich 18 Euro. Kunert Chefin Justina Rokita sagte dazu: „Wir wollen dem normalen Verbraucher die Chance bieten, etwas Nachhaltiges zu kaufen.“

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