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Frieda Sand

Ein Label für bewusste Frauen

Der Name Frieda Sand ist ein Statement und eine Philosophie. Schließlich besteht er aus dem Vornamen von Frieda Belinfante und George Sands Nachnamen, zwei bewussten, starken, emanzipierten Frauen mit klarem Geist und Überzeugungen. Ihre Stimmen waren schon zu hören, als Frauen in der Regel noch zu schweigen hatten.

Die aus einem jüdischen Elternhaus stammende Cellistin Belinfante kämpfte im niederländischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, und wurde später als erste Frau in Europa Dirigentin eines eigenen Orchesters. Sie fälschte Ausweise, um Menschen im Zweiten Weltkrieg die Flucht zu ermöglichen, wodurch sie selbst zur Gejagten wurde und schließlich nach Kalifornien emigrierte.

 

Faire Mode

 

Auch die viel bewunderte französische Schriftstellerin George Sand unterwarf sich nicht den Konventionen ihrer Zeit und setzte sich bereits in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts mutig für die Gleichberechtigung der Frau ein. Sie wurde zur bestbezahlten Schriftstellerin ihrer Zeit, die sich auch nicht scheute in maskuliner Kleidung vor die Tür zu treten und ihre Kritik an der Gesellschaft kundzutun. Beide waren Frauen, die sprichwörtlich “die Hosen anhatten“.

Von ihrem Spirit ließ sich Kirsten Weihe-Keidel inspirieren, als sie 2016 das Eco Fashion Label für Frauen zwischen 35 und 50 Jahren gründete. Auch sie ist eine Pionierin – bereits vor 20 Jahren stellte sie die nachhaltige Kindermodemarke Sense Organics auf die Beine, die heute weltweit erfolgreich ist. Mit Frieda Sand verfolgte sie das Ziel, eine kleine feine Kollektion zu kreieren, die eine bequeme Eleganz hat und diese mit einer klaren Linie verbindet und modische, ästhetisch anmutende Drucke zum Thema hat. Dieses Sommerkleid der aktuellen Kollektion ist ein schönes Beispiel dafür.

 

Fair Fashion

 

Durch ihre langjährige Erfahrung im Sustainable Sourcing hat Kirsten bereits enge Beziehungen zu führenden ethischen Fair Trade Erzeugern in der ganzen Welt geknüpft. Deren Communities werden gestärkt oder erfahren Unterstützung bei der Anpassung an ökologische Standards, z.B. beim Färben oder dem Baumwollanbau, und bei der Gewährleistung von fairen Arbeitsbedingungen.

Produziert wird unter anderem in Zusammenarbeit mit GOTS-zertifizierten Herstellern in China und Indien und neuerdings auch Myanmar.

 

Fair Fashion

 

Mit der Frühling/Sommer Kollektion 2017 von Frieda Sand hat Kirsten Weihe-Keidel ein wahres Kunststück geschafft. Zum einen gelingt ihr der Spagat zwischen Mode für erwachsene Ü30 Frauen, die diese nicht wie (Grünen) Bundestagsabgeordnete aussehen lässt, und Bio. Zum anderen sieht man selten Kleidung, die so vielseitig tragbar ist. Einen Großteil der Kleider, Blusen, Röcke und Hosen könnte man, je nach Kombination, sowohl im Alltag, als auch im Büro, als auch auf einem Fest tragen, ohne sich irgendwie over-, oder underdressed zu fühlen. Fließende Stoffe mit einer seidigen Textur, wie bei der Bluse auf dem Bild, sind angenehm zu tragen, schlicht, bequem und strahlen Eleganz aus. Ästhetische, anmutige und zeitlose Drucke wie auf der Hose und dem Kleid, machen diese Teile zum absoluten Hingucker und zu ganz besonders geschätzten Stücken. Auch Basics wie T-shirts und Longsleeves haben durch eine tolle Stoffqualität eine gewisse Eleganz.

Frieda Sand ist für Frauen, die sich selbst mit ihren Talenten und Macken in die Gesellschaft einbringen und sich ausdrücken möchten, ohne allzuviel auf die Meinung anderer zu geben. Frauen, die sich ihrer Verantwortung in der Welt stellen und ihre Überzeugungen bewusst leben wollen.

 

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