FAIR

Britain Rules – Modelabel aus Großbritannien

Vergesse den Brexit für einen Moment, es gibt gute Fashion News aus Großbritannien!

Was haben der Minirock, der Style der Punks, Mods und Teds und Vivienne Westwood gemeinsam?

Richtig. Sie alle sind „Made in Britain“.

Das Vereinte Königreich ist traditionell die Wiege vieler Subkulturen, Moderevolutionen und bekannter Designer. Auch die ersten Pioniere der nachhaltigen Modewelt haben hier ihre Wurzeln und mit typisch britischem Understatement und Modebewusstsein herausragende, faire und ökologische Labels gegründet.

Bereits vor 20 Jahren begannen von hier aus die ersten Visionäre mit einer Modeproduktion bei der Ästhetik, Ethik, soziales und ökologisches Bewusstsein die Hauptrolle spielten. Damit schwammen sie damals noch völlig alleine gegen den Strom der billigen Massentextilproduktion.

People Tree 4

Safia Minney, mehrfach ausgezeichnete soziale Unternehmerin und Gründerin des Slow Fashion Labels People Tree , ist eine dieser Pionierinnen. People Tree hat es geschafft, ethische Mode in etwas Begehrenswertes zu verwandeln. Zusammen mit führenden, internationalen Designern werden hier jede Saison einzigartige Kollektionen geschaffen, die gleichzeitig die Lebensumstände tausender Handwerker und Bauern in Entwicklungsländern verbessern.

Bei People Tree bekommt man zu 100% fair produzierte, hochwertige Kleidung für Frauen und Männer

von casual

People Tree 1

über smart

Faire Mode

bis zum Abendkleid.

Faire Mode

Insgesamt schöne, kombinierbare und bequeme Kleidung für wirklich jede Gelegenheit aus hochwertigen Stoffen, mit geraden Schnitten und tollen Mustern.

Auch Nomads ist ein Label, das auf eine lange faire und ethische Modegeschichte zurückblicken kann. Die Engländer Vicky und Duncan begannen bereits Ende der 80er Jahre Kleidung aus Indien zu importieren. Nomads macht Mode für Idividualistinnen, die das Leben als wundervolles Abenteuer sehen.

Farbenfrohe, feminine und bequeme Kleidung – ein bisschen Hippy,

Nomad 1

oder Boho mit traditionellen Stickereien und Färbetechniken,

Nomad 2

oder feminin mit wunderschönen Mustern und schönen Details. Nomads Zulieferer erfüllen alle ökologischen und ethischen Standards, zudem fließt ein Teil des Gewinns in eine Non-Profit Organisation in Südindien.

Nomad 3

Ein bisschen kleiner und noch nicht ganz so lange dabei ist das Label BIBICO der Designerin Nieves Ruiz, genannt Snow, die nach 15 Jahren Arbeitserfahrung, unter anderem bei Zara, beschloss, das „Quantität-über-Qualität-Spiel“ nicht mehr mitzumachen, und selbst Kleider zu produzieren. Hochwertig, schön und modisch sollten sie sein und dabei alle Fair Trade Standards erfüllen. Und das ist ihr ja mal sowas von gelungen.

Zum Beispiel bei diesem Kleid mit Lieblingssommerkleid Potential. Die Stoffe entwirft Snow selbst. Dabei lässt sie sich von den Farben der Natur inspirieren. Gewebt und genäht werden sie von zwei Fair Trade Kooperativen für benachteiligte Frauen in Indien. Sie erhalten dort nicht nur faire Löhne und Arbeitsbedingungen, sondern werden auch beraten, unterrichtet und gut ausgebildet.

Faire Mode

BIBICO macht simple, cleane Mode für natürliche Frauen.

Faire Mode

Feminin und alltagstauglich aus zertifizierter Bio Baumwolle. Auf jeden Fall eine mediterrane Bereicherung auf dem englischen Fair Fashion Markt.

Faire Mode Bibico

Das letzte englische Label, das wir euch hier vorstellen wollen, ist das 2010 gegründete Antiform. Der Name ist hier Programm. Antiform ist alles andere als konform. Die erfahrene Modedesignerin, Beraterin und Dozentin für Nachhaltigkeit, Lizzie Harrison, hat ihren Fokus schon früh auf Re- und Upcycling und traditionelles Handwerk gesetzt.

Faire Mode

Antiform verwendet sowohl recycelte Textilabfälle lokaler Produzenten, als auch hochwertige Stoffe, wie Tweed, Jersey und Baumwollstrick, die in traditioneller Handarbeit in Großbritannien produziert werden. Lizzie und ihr Designerteam kreieren exzentrische Kollektionen, mit mutigen Schnitten und ungewöhnlichen Farb und Materialkombinationen. Diese Mode ist unangepasst und jedes Teil aufgrund seines Designs und seiner Verarbeitung besonders und einzigartig, dabei ressourcenschonend und ohne irgendjemanden auszubeuten hergestellt. Trotz Brexit bin ich mir sicher, dass von England gerade im Modebereich noch viele kreative und innovative Ideen ausgehen werden, die ganz Europa inspirieren werden.

 

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Welches britische Label gefällt Euch am besten?

  • Bina Nöhr

    Schöne Labels und einige kannte ich auch noch nicht. People Tree gehört für mich mittlerweile zu den großen Fair Fashion Shops und zeigen immer tolle Teile!

    Liebst, Bina

    stryleTZ